De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Alles wo es explizit nicht um GELI Modelle geht. Gößere Bilder aber bitte in die Galerie.

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alf03
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De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 01.10.2015, 08:06

Hallo Freunde,
nach langer Zeit des Schweigens melde ich mich mal wieder.

Ich habe mit der Konstruktion meines nächsten Modells begonnen.
Diesmal soll es eine De Havilland DHC 2 werden.
Die Beaver war eine Leihgabe der USA und bei den österreichischen Luftstreitkräften von 1960 - 1976 mit sechs Stück im Einsatz (Quelle = gotech.at).

Ich habe schon vor einiger Zeit begonnen und auch im Forum papiermodelle.at einen Bericht angefangen, daher erstmal im Tagebuchformat:

21.09.2015

Die "anmutige Schönheit" und die scheinbare Einfachheit des Rumpfaufbaues war der Grund für die Entscheidung, die Beaver in Angriff zu nehmen.

Auch bei dieser Konstruktion halte ich mich an die Technik meines Lehrmeisters Rudi Heger.

Die Fahndung nach Bildmaterial hat sich etwas hingezogen da vor allem bei den Rumpfquerschnitten nicht all zu viel brauchbares im Internet zu finden ist. mit anderen Worten, man darf jetzt kein absolut realitätsnahes Modell erwarten. Es wird eher beim Erkennungswert bleiben. Auch der Maßstab ist wohl eher als "ungefähr 1:33 1/3" zu werten.
Einiges an Informationsmaterial konnte ich von Herrn Mydza, dem Betreiber von gotech.at bekommen, meinen herzlichen Dank dafür.

Erste Überlegungen für das Spantengerüst
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Für die Rohspanten verwende ich gerne in missbräuchlicher Weise

...Parkplätze für Gerstensaftgläser ;)
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Die Bierdeckel sind aus Finnpappe und 1,5 mm dick. Ja, ich kömnnte auch 3mm starke Finnpappe verwenden, aber bei 1,5mm gibt es noch einigermaßen winkelige Schnittkanten. Die Pappe läßt sich wie Butter schneiden, also ist es weniger tragisch jeweils zwei Spanten anzufertigen und aneinander zu kleben.

die Rohspanten werden auf einen 6mm Buchenrundstab aufgefädelt und mit Distanzhaltern stabilisiert.
und mit Distanzhaltern stabilisiert.

Die Stirnseiten überziehe ich mit Tesaband, damit die auggezogene Aussenhaut leicht abgelöst werden kann
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Die Stirnseiten mit Tesaband überzogen, damit die Teile leicht wieder ablösbar sind
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nun wird Segment für Segment mit 160g - Papier überzogen
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Die Rohteile werden an den Kanten entlang der Spanten abgeschnitten und beidseitig um die halbe Spantenstärkr gekürzt

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Das erste Ergebnis
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der Tragflächenansatz ist auch schon angedacht
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So ganz hat mich diese Lösung nicht zufriedengestellt, die Übergänge vom Mittelteil zu den anliegenden Teilen erschweren den Bau der Innenausstattung.
ich beschloss, die Spanten vorne und hintenliegenden Spanten in die Nachbarteile zu integrieren. Das erfordert einen leichtes Umgestalten der Teile.

Am Basteltag der Grazer Kartonmodellfreunde hatte ich die Trümmer neu ausgedruckt und konnte daran weiterwurschteln.

Ausen hat sich nichts geändert, ....
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...aber das Cockpitteil trägt nun nur mehr den Mittelspant.
Ein verstärkender Rahmen am Dach hat sich als vorteilhaft erwiesen
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Der Rahmen wird aber noch geändert, sodass er auf dem Spant zu liegen kommt, im Dach gibt es nämlich Fenster und der Rahmen soll nicht stören

Die Nase nach einigen Fehlversuchen (die Zahnung für die Krümmung musste ich im Experiment herauskrigen, was vier Probebauten erforderte
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Auch den Unterbau für die Anströmkante der Tragfläche möchte ich ändern, ich werde den Spant durch eine Rolle ersetzen, denn hier ist später die Frontscheibe anzubinden und das soll dann doch etwas stabil sein
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22.09.2015
Momentan zeichne ich die ersten Rumpfteile ins Reine

Der letzte Stummel am Heck wird eine etwas knackige Angelegenheit und fehlt noch
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Auch am Sternmotor habe ich heute ein wenig herumgezeichnet

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Ich habe mir gedacht, zwei Möglickkeiten für den Motor anzubieten. Eine sehr einfache mit einem Foto vorne dran und eine aufwändigere, aber etwas plastischere Variante. Für die Ventilstößel werden wohl Büroklammern oder Stecknadeln aus Weicheisen herhalten


23.9.2015
Zum Sternmotor:
Es soll zwei Versionen geben
Bei der Einfach-Version bin ich sehr im Zweifel, ob ich die so lassen soll :confused: :confused: das sieht eher erbärmlich aus

ich glaube, dass ich da lieber eine Grundplatte mit Halbzylindern oder...
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...die Zylinder so ähnlich wie bei der Geli-Texan darstellen sollte
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Was meint ihr?

Für den etwas geübteren Modellbauer wird dieser Motor eingebaut
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25.9.2015
Ein schlechtes Foto verursachte, dass mein Sternchen für ein Halbrelief gehalten wurde
Hier zwei Bilder, wo man den Motor deutlicher sieht
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Und jetzt geht es ans Biberschwänzchen.

Ich mache mal ein Extragestell dafür...
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...dann geht es ans Überziehen
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ja, das ist jetzt ein bisschen verdellt
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...Aber ich nehme die Haut gleich für einen Neuversuch.
ungefähr passt die Form ja und es ist mit einem kleinen Stück papier leichter

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Sieht schon besser aus...
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das alte Spiel: Einscannen und in Corel importieren, die aussichtsreichere Hälfte abzeichnen...
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und spiegeln,...
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...eine Lasche dazu....
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...und Probebau
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Passt!!!
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Allerdings erst nach ein paar Korrekturen :D

Ab nun wird es wahrscheinlicher schleppender vorangehen, mein Söhnchen hat mich mit seinem Umbau voll in Beschlag.
Also habt bitte etwas Geduld mit mir..

Liebe Grüße,
Heinz
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gelifreak
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von gelifreak » 11.10.2015, 19:37

Hallo Heinz,
voll genial das du die L 20 angehst! Wollte es eigentlich schon dem Walter vorschlagen als er nach einem neuen Vorbild suchte.
Bin schon gespannt wie´s wird :!:
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von Rudolf » 12.10.2015, 19:11

Hallo Heinz!

Also echt ``Hut ab`` vor deinem Modell und Deiner Arbeit.

Habe Deine Bird Dog gebaut. Nicht ganz einfach, mit dem Kabinendach und so.. Sieht aber dem Orginal für so

ein ``kleines `` Flugzeug ganz ähnlich.

Wenn die Beaver auch diesen Weg geht, dann gibt es für die Kartonmodellbaugemeine ein längst fälliges, weiteres

Spitzenmodell in der Österreichischen Luftwaffe

Linie.. Danke !

liebe Grüsse aus Brasilien

Rudolf
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alf03
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 24.10.2015, 21:25

Hallo Freunde,
vielen Dank für die Anerkennung!
Ja, bei der Birddog ist die Frontscheibe etwas kiffelig einzufädeln. Auch bei der Beaver ist das etwas schwieriger, als ich vorher abschätzen konnte. Das dürfte bei Schulterdeckern aber wohl die Regel sein, wenn die Scheiben in die Tragflächen fließen. Die Piper Pa 18 von meinem Lehrmeister Rudi Heger ist ja auch so ein Fall.

Derzeit stagniert der Weiterbau der Beaver aber ziemlich, da sich meine Baustelle noch immer ziemlich zieht. Altbauwohnungen sind halt wesentlich unberechenbarer beim Sanieren.
Ich hoffe aber im Lauf des November (mitte bis Ende) wieder meiner Beaver widmen zu können und bitte um Geduld.

Ach ja.. ich freue mich über jeden Baubericht oder ein paar Fotos, wenn jemand eines meiner Modelle baut.
Liebe Grüße,
Heinz
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 21.11.2015, 14:22

Hallo Freunde,
Das Extrazimmer meines Juniors ist zwar noch immer eine Baustelle, aber es gab und gibt immer Lücken im Baufortschritt.
Diese Lücken nutzte und nütze ich natürlich, um mit dem Beaver weiterzukommen.

Diesmal gehe ich etwas anders als bei der Bird Dog vor:
Nachdem der Rumpf schon einigermaßen passt wurde bis jetzt hauptsächlich gezeichnet und sehr wenig probegebaut.

Die Bauteilnummern sind bereits vergeben und auch ein Bauschema gibt es schon
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Auch eine Rohfassung der Bauanleitung ist bereits verfasst. Ich gehe beim Probebau nach dieser Bauanleitung vor und ändere sie dann halt, wenn etwas wie geschrieben nicht realisierbar oder besser machbar ist


Ungefähr so wird der Modellbogen aussehen:
Die Bilder sind nicht wegen dem copyright verzerrt, sondern weil sich einerseits jetzt der Bau für eventuelle Interessenten noch nicht lohnt und andererseits das Vöglein dann sowieso im Forum "papiermodelle.at" für jedermann zum Download bereitstehen wird.
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Begonnen wird mit Teil 4, dem Rumpfmittelteil
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Die kleinen Holme am Boden dienen als Distanzhalter für die Bodenplatte und...
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...sollen der besseren Fixerbarkeit der Holme für das Hauptfahrwerk dienen.
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Spanten an Vorder- und Hinterseite fehlen hier, sie werden in die angrenzenden Teile verbaut. Das erleichtert den Einbau der Cockpiteinrichtung
Richtung Heck geht es mit Teil 5 weiter...
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...und Richtung Nase mit Teil 3
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Bevor man die Rumpfsegmente zusammenklebt, müssen die Bodenplatten auf Passgenauigkeit geprüft werden.
Da die Spanten manchmal nicht exakt da zum Sitzen kommen, wo sie sein sollten können Korrekturschnitte nötig sein.
Lassen sich die Teile 3 und 5 ohne Blockade durch die Bodenplatte aufsetzen. können sie verklebt werden.

Als Nächstes geht es an die Inneneinrichtung:

Aus den Teilen A und B werden vier Einzelsitze gebaut und...
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C, D und E werden zur Rückbank
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Die Querstangen D habe ich mit einem Kern (Zahnstocher versehen). das lässt sich leichter wickeln und ist stabiler
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Nach dem Trocknen kommen nochn die Sicherheitsgurte K dazu
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Der Sitzeinbau
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So...und jetzt beginne ich von vorne :oops: Bild

:handshake: Bravo Heinz...Bravo! Das hast du suuuuper hingekriegt Bild

Macht nix..ich mach ein Suchbildrätsel draus und nachdem man auf den Bildern nix sehen kann stelle noch ein Bild dazu
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Bald geht es weiter...
bis dahin liebe Grüße,
Heinz
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von Rudolf » 21.11.2015, 20:38

Hallo Heinz,

Ich freue mich schon auf Dein nächstes Modell , die Beaver. Super.

Im Moment ist es hier so heiss und schwül, das das UHU nur mehr Fäden zieht... In tropischen uns suptropischen

Ländern ist das immer ein Problem und eine gewisse Baulähmung setzt ein.

Aber mit Deine Beaver wird die Baulust wieder ´´ starten´´.

Nochmals Danke fuer deinen Einsatz und Deinem Eifer ein weiteres Modell der Linie Oesterreichische

Luftwaffe zu schaffen.

mit lieben Grüssen aus Brasilien

Rudolf
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 24.11.2015, 13:04

Servus zusammen, servus Rudolf!
das freut mich aber, dass dich mein Beaver an den Schneidetisch zurückholen soll :D
ein Grund mehr, mich in die Riemen zu legen...

Neuanfang.....

Die Bodenplatte samt den Sitzen konnte ich retten.
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Die Steuersäule kommt noch dazu
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Teil 4 muss neu angefertigt werden
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Diesmal zeichne ich mir die Stellen für die Hilfsspanten an und schneide die Schlitze für die Fahrwerksbeine gleich aus
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Dann wird das ganze Trumm "eingewickelt"
Die von von meiner Birddog geklaute Kartentasche setze ich bei der Gelegenheit auch gleich ein.
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Auch ein Verbandskoffer kommt als Spielerei dazu und wird...
Bild "742yka7.jpg" anzeigen.

...In Teil 5 eingebaut
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An Teil 3 gab es einiges zu korrigieren:
Der Spant mit dem Armaturenbrett ist etwas zu niedrig geraten und die Stoßnaht am Boden war auch um einen guten Millimeter daneben.
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aber jetzt passen die Teile gut zusammen
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Die Frontscheibe
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Hier erweist sich Overheadfolie als zu starr. ich verwende daher eine Aktenhülle. Sie ist weicher und läßt sich sogar vorformen.

nun wird das Kabienendach geschlossen
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Hier erweist sich eine Strebe an der Anströmkante als sehr hilfreich, sie wird in den Bogen als weiteres Bauteil aufgenommen
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Die Folie steht an den Seiten ca 3mm hervor, so sind gleich die Laschen für den Tragflächenansatz integriert.

dann kommt das eigentliche Dach drauf
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Inzwischen ist die Frontscheibe zum Einbau bereit
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Weiter geht es richtung Nase
Den Sternmotor wird es in zwei Varianten geben
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In Kürze wird es weitergehen...
Bis dahin Liebe Grüße,
Heinz
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 26.11.2015, 14:19

Hallo Freunde,
weiter geht es mit der Heckpartie


Die Teile 6 und 7 füge ich mal zusammen, ohne sie an den Rumpf zu kleben. darauf setze ich das Seitenleitwerk...
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...und fixiere es mit Gummiringen
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Der Holm für das Höhenruder ist sehr zart ausgefallen, ich empfehle daher, diesen mit Superkleber zu härten, oder einen Bambussplitter einzusetzen
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Und wieder gibt es eine Kleinigkeit zu korrigieren, das hintere Ende des Seitenruders geht zu weit zum Heckende...
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also runter mit dem Trumm :(
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So..ich habe das jetzt mal gekürzt und das Seitenruder ebenfalls angepasst
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Jetzt ist es Zeit, die Beine für das Hauptfahrwerk einzubauen
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Während die Klebestellen aushärten beginne ich mit den Tragflächen
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leichter ist der Zusammenbau, wenn man die Tragflächenhaut teilt
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Die Tragflächenspitzen
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Die an die Querruder grenzenden Öffnungen werden mit Schnipseln aus dem mitgelieferten Reservabogen geschlossen
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Die Flügel sind mit einer Winkelung von 2 Grad nach oben an den Rumpf zu setzen, das entspricht einem Höhenunterschied von ca. 6,5mm
ein entsprechend dicker "Unterleger" und die Winkelung ist leicht herzustellen
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Jetzt, nachdem auch die Länge der Flügelstreben angepasst ist, schaut es schon ein bisschen wie Flugzeug aus... :D
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Der Bericht wird in Kürze fortgesetzt...
Lieben Gruß,
Heinz
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 29.11.2015, 17:45

Hallo zusammen!
Jetzt mache ich mit den Rädern mal weiter.
Zu Rädern habe ich irgendwie ein gespanntes Verhältnis, die liegen mir nicht so wirklich.
Aber endlich... beim Bau der Beaver kam ich auf einen Weg, der mir den Räderbau etwas erleichtert und bessere Ergebnisse als bisher bringt.

Die Bauart ist grundsätzlich mal von Geli abgekupfert

Radkern anfertigen und halt anstelle von Kartonringen Drahtringe aufkleben
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Seitenteil sternförmig einschneiden und mit hochgeklappten Reifenwänden erst die Felgen aufkleben
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Nachdem die Klebestelle gut getrocknet ist zwischen Draht und Kartonscheibe ordentlich aber nicht zu viel Kleber auftragen, dann das ganze auf weiche Unterlage pressen (in dem Fall ein ca 5mm dickes Stück Moosgummi)...
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...hervorquellenden Kleber entfernen, bevor man das Rad vom Moosgummi löst,
ein bisschen anziehen lassen und man hat ein halbwegs passables Ergebnis
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Jetzt fehlen nur mehr die Kleinteile
oben die Antennen und die Kollisionswarnlampe
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und auf der Unterseite der Auspuff und der Ölkühler
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Die fehlenden Kokarden an den Tragflächen habe ich auf Selbstklebeediketten gedruckt und aufgeklebt.
Ohne Trägerfolie sind die Ediketten sehr dünn und stehen daher kaum auffallend hervor

Naja...... FERTIIIIG!!! :ymhug: :ymparty: :D
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Bild "115k3sot.jpg" anzeigen.

Spielereien mit Fotoprogramm kann ich halt auch meist nicht lassen
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und zum Schluss noch ein bisschen nostalgisches....
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Sollte jemand den Beaver nachbauen wollen, kann er sich die Dateien ab sofort hier in Andys Forum Herunterladen.


Liebe Grüße,
Heinz
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von Rudolf » 04.01.2016, 21:50

Lieber Heinz,

habe mit dem Bau der DHC - 2 Beaver begonnen. Gefällt mir das Modell.

Ein paar Kleinigkeiten : Die Türschnallen fehlen... wie komm ich da ins Cockpit? Habe ich mit Silberstift

nachgezeichnet . nach GELI heisst das´´ angedeutet. Auch die roten `´Haltegriffe ´´ fehlen eigentlich , oder?

Am Seitenleitwerk habe ich bemerkt , dass die 2 vertikalen Antennenteile nicht dabei sind. Macht nichts .

Werde mir die Teile von Deiner Birddog (teile 15 ) ``ausgeborgen´´. Mit dem Kleinteil ´´L´´ Weiss ich partout nichts

anzufangen? Auch die korrekte Platzierung der Spreize4 F lässt sich nirgendwo auf einen Foto finden....

Da ich eher ein ``Langsambauer `` bin, werde ich wohl noch einige Zeit brauchen, bis die Beaver fertig ist.

Bis jetzt passt alles sehr gut. Ein interessantes Modell, das mich immer wieder in den Foto Archiven nachsehen

lässt....ob alles so passt !

Nochmals Danke für den Download.

liebe Grüsse aus Brasilien

Rudolf
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Re: De Havilland DHC-2 Beaver Mein zweiter Versuch am Konstruktionssektor

Beitrag von alf03 » 04.01.2016, 22:58

Servus Rudolf,

Oje.. Fehlermeldungen :( ..... und noch dazu berechtigt, das schmeckt bitter :oops: ...
Allerdings ist der bittere Geschmack selbstverschuldet und ich bin dankbar für solche Hinweise :D

Türschnallen: habe ich glatt vergessen zu zeichnen, bitte um Verzeihung.
Das selbe gilt für die Haltegriffe
Vertikale Antennen: ich habe mein spärliches Bildmaterial nochmal gesichtet und wollte eigentlich entgegnen, dass es diese Antennen am "ÖBH-Beaver" nicht gab. Nun muss ich erneut um Verzeihung bitten, weil ich doch tatsächlich ein Bild habe, auf welchem ich fündig wurde.
Die Teile von der Bird Dog zu holen ist eine gute Idee.

Das Kleinteil "L" gibt es schon bei der Bird Dog als Teil 2. Es ist eine Kartentasche, die man an die an der Innenseite der Türe zum Pilotensitz kleben kann, wenn man mag.
Ob sie tatsächlich dort angebracht war, weiß ich nicht, mir erschien nur die Inneneinrichtung mit Kartentasche etwas lebhafter.

Spreize 4f ist nicht unbedingt erforderlich, sie erleichtert aber die Verglasung des Kabinendaches. Overheadfolie ist eine recht starre Angelegenheit, da ist die längere Klebenaht längs zur Spreize von Vorteil. Außerdem wird das Kabinenteil mit der Spreize etwas stabiler. Die Spreize wird ganz vorne an die Anströmkante zwischen die Tragflächenholme geklebt.
Ein Bild gibt es davon in diesem Baubericht, hier nochmal das Bild als Wiederholung
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Auch wenn mir lieber wäre, ein fehlerloses Modell geliefert zu haben bin ich für jede weitere Fehlermeldung dankbar.

Viel Freude am Weiterbau und
liebe Grüße,
Heinz
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